Direkt vorweg, ich befinde mich auch zwischen den Welten von "lieben" und "hassen" des Apple Pencils. Sein absolutes Pro ist die Präzision mit der man arbeiten bzw. zeichnen kann. Ich bin kein Künstler, annotiere aber sehr häufig. Unschlagbar ist die Handballenerkennung, dadurch benötige ich kein Zoomfenster mehr.

Eins der Cons schlägt aber fast sein bestes Asset. Der Apple Pencil ist ständig entladen!! Das geht soweit, dass ich ihn morgens mit 100% einpacke und mittags in einem Meeting sagt mir mein iPad, der Pencil habe noch 10% und ich solle ihn laden. Grmpf.

iPad mit Apple Pencil

Pencilgate

Im Internet wird er verhöhnt unter dem Begriff "Pencilgate". Ich kann nur schmunzeln beim Lesen, denn auch für mich ist das ein No-Go. Den Tipps einiger Blogger folgend, kann man die Bluetooth Verbindung am iPad kappen, dann geht der Pencil direkt in den Sleep Modus. Was er meiner Meinung nach, bei Nichtnutzung auch tun sollte.

"Schlüpfriges Scheisserchen"

Das wohl berühmteste Filmzitat aus Pretty Woman (wo Julia Roberts versucht Schnecken zu essen), passt hervorragend zum Apple Pencil. Das Design ist ansprechend wenn er vor mir liegt, aber zum Halten viel zu schlüpfrig. Die bislang beste Idee dazu, wie sich das verbessern lässt hat Lars Bobach in diesem Blogbeitrag.

Apple Pencil mit griff

Fazit

Aufgrund der wunderbaren Präzision bleibt er halt doch ein Goldstück. Die Leistung des 240 mal in der Sekunde abscannen, ist deutlich spürbar. Wunsch für Apple Pencil 2? On/off Button (oder automatische Erkennung) - bessere Haptik.